
Die Autobiografie von einem der bedeutendsten Historiker der Moderne führt uns vor Augen wie schnell unser Welt geworden ist und wie viel noch passieren wird.
Das Buch ist wie ein Understament entworfen. Wer das kleine Buch und den gebrechlichen Mann auf dem Cover sieht, der stellt sich kaum den Umfang der Erzählung vor.
Es erzählt die Geschichte von einem Sohn jüdischen Eltern, geboren im Alexandria (Damals noch das Sultanat von Ägypten) im Jahr 1917, seine Erfahrung in der Zwischenkriegszeit, in Wien und in Berlin, sein Leben im England ab der Ergreifung der Macht durch Hitler, seine Erlebnisse als Kommunist und marxistischer Theoretiker im Kalten Krieg und nach der Fall der Sowjetische Union.
Aber es ist nicht nur die Geschichte eines mittlerweile 91 Jahre alten Mannes den das 20ten Jahrhundert aufgrund seinen persönlichen Hintergrund ihn besonders betroffen hat. Es ist die Geschichte von einem der bedeutendsten Historiker aller Zeiten von ihm höchstpersönlich erzählt.
“Doch wir wollen nicht die Hände in den Schoß legen, auch nicht in unbefriedigenden Zeiten. Soziale Ungerechtigkeit muss immer noch angeprangert und bekämpft werden. Von selbst wird die Welt nicht besser” - Eric Hobsbawn
